50 Jahre Jugend trainiert für Olympia und die Judo-Fohlen waren dabei

Am Sonntag, dem 22. September fuhren wir zum 50. Jugend-trainiert-für-Olympia nach Berlin. Nicht nur wegen des Jubiläums sind wir herzlich in Empfang genommen worden. Nach einer kurzen Hangtime (siehe Foto) und ein paar Smoothies ging es ins Hotel. Da das Wiegen noch am Abend anstand konnten leider nicht alle bei den Snacks beim Empfang im Berliner Hauptbahnhof zu langen.

So zog sich der Tag bis 19Uhr, ehe wir in der „Ständigen Vertretung Niedersachsens“ in Ruhe essen konnten. Problem war nur, wir waren spät dran und die Ruderer hatten das Buffet geplündert. Uns blieb nur noch Nudeln und Schokopudding. Es kam bei einigen aber dennoch gut an. ;)

Anschließend ging es zum Brandenburger Tor bei Sonnenuntergang. Das schöne Wetter ausnutzend entschieden wir uns für einen ausgiebigen Abendspaziergang unter den Linden bis zum Fernsehturm. Schließlich gab es ja auch Pudding zum Abendessen.

Am Montag, dem 23.September, ging es morgens zur Eröffnungsfeier ins Olympiastadion. Alle Bundesländer, besser gesagt ihre Athleten, liefen dann zu „Walking on Sunshine“ hinter ihrer Länderfahne und von knapp 5000 Zuschauern gefeiert eine Runde durch das altehrwürdige Stadion, ehe das olympische Feuer feierlich entzündet wurde.

Daraufhin gab es ein paar Show-Acts und mehrere Ehrengäste hielten eine kurze Rede, bzw. beantworteten die Fragen der Moderatoren. Im Zentrum stand die Rede des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, der uns dazu aufrief die Werte des Sports wie Fairness und Respekt nicht nur bei Wettkämpfen zu wahren.

Am Nachmittag starteten dann die Wettkämpfe im Poolsystem. Leider hatten wir im Vorfeld kein Losglück und so standen uns in der Vorrunde die Sportschulen aus Halle (Sachsen-Anhalt) und Potsdam (Brandenburg) sowie Bayern gegenüber. Alle drei Kämpfe gingen verloren, während wir gegen Halle immerhin noch 2 Punkte holen konnten verloren wir gegen Bayern und Potsdam klar mit 4:1. Als kleiner Trost sei hier erwähnt das Bayern das Turnier als Zweitplatzierter und Potsdam sogar als Sieger beendete.

Für uns ging es am Dienstag dann in der Trostrunde (Platz 9-16) weiter. Zunächst ging es gegen das Sportleistungszentrum „Alter Teichweg“ (Hamburg). Der Kampf war nahezu ausgeglichen. Leider verlor Liv kurz ihr Gleichgewicht und wurde schnell ausgekontert. So begann der zweite Tag wie der erste endete mit einer Niederlage. Im Zweiten Kampf gegen Kaiserslautern (Nordrhein Westfalen), die einzige nicht Sportschule neben uns, konnten wir endlich den ersten Sieg einfahren 3:2. Nun ging es um Platz 11 erneut gegen Halle. Aber die Sportschule aus Sachsen-Anhalt entschied auch diesen Kampf, wenn auch knapp, mit 3:2 für sich. Wir mussten uns also mit dem 12. Platz begnügen. Da die Wettkämpfe etwas früher beendet waren, nutzen wir die freie Zeit und fuhren zum Alexanderplatz, Großstadtluft schnuppern und natürlich etwas Kulinarisches essen.;)

Am Mittwoch standen Mixed-Kämpfe an, d.h. jedes Bundesland konnte ein Team mit 3 Mädchen und 3 Jungen stellen. Wir bildeten mit den Jungen vom CJD Elze eine Mix-Mannschaft und konnten den 11. Platz erringen. Ein Platz besser als Dienstag, also schlussendlich doch versöhnlich, auch wenn wir gerne unter die Top Ten gekommen wären. Doch dazu hätten wir die letzte Begegnung gegen Hessen gewinnen müssen. Es stand unentschieden nach 6 Kämpfen, weshalb eine Gewichtsklasse als Entscheidungskampf ausgelost wurde. Das Los fiel auf -44kg und damit nicht zu unseren Gunsten.

Am Nachmittag hieß es dann abschalten und so fuhren wir ins Madame Tussauds ehe es am Abend zur Abschlussfeier in die Max-Schmeling-Halle ging. Die Feier war wie immer ein riesiges Event. Tolle Show-Acts und Musikbeiträge füllten den Abend ehe die Tanzfläche eröffnet wurde.

Am Donnerstag hieß es dann Heimreise. Doch leider fuhr unser Zug erst um 14.00 Uhr, weshalb wir, leicht verkatert durch zu viel Zucker und wenig Schlaf, den Vormittag im Deutschen Historischen Museum mit der Sonderausstellung zur Armbrust verbrachten. Welch Highlight😉

Tiara Bettels, Hannah Haufe, Liv Penski, Sara Schonebeck, Tarja Schröder, Greta Wahlers

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© T. Klähn